BERICHT EINES SERBEN AUS DEM DONBASS (2)


Reparaturen an einem Gasrohr in Donezk, das beim Artilleriebeschuss durch ukrainische Einheiten beschädigt wurde. 9. November 2014 © SPUTNIK/ ALEXEI KUDENKO Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/bilder/20150407/301807096.html#ixzz3X86FiFPg

Reparaturen an einem Gasrohr in Donezk, das beim Artilleriebeschuss durch ukrainische Einheiten beschädigt wurde. 9. November 2014
© SPUTNIK/ ALEXEI KUDENKO
Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/bilder/20150407/301807096.html#ixzz3X86FiFPg

Hier nun der zweite Teil des Interviews.

Teil zwei eines Interviews mit Dehjan Beric, übersetzt von sloga (Quelle (youtube))

TEIL 2 des Interviews mit Dejan Beric:

T: Du bist während des Krieges auf ausländ. Söldner gestoßen. Wie kämpfen sie?

D: Heute kann ich nicht behaupten, dass die Gegenseite Söldner hätte. In den ersten Auseinandersetzungen am Flughafen hatten sie welche. Das waren amis und Polen, die ich sogar mit dem Mobiltelefon aufgenommen habe. Allerdings wurde mir ja mein Telefon mit einigen Aufnahmen bei meiner Verhaftung weggenommen. Leider durfte ich generell Aufnahmen (mit Schwarzen etc.) nicht veröffentlichen. Die kämpften gut. Sie haben jedoch nicht mit gleichwertigen Widerstand gerechnet. Nach unserem ersten ernsthafteren Angriff auf den Flughafen am 26. Mai hatten sie 94 Tote. Auf unserer Seite waren ebenfalls Profis mit viel Kriegserfahrung am Werk. Das hat die Gegenseite nicht erwartet. Die größten Verluste hatten sie in der ersten Stunde des Angriffes. Dannach gruppierten sie sich um und begannen uns einzukreisen. Wir mußten uns zurückziehen. Nach diesen ersten großen Verlusten sind sie einfach weggegangen. Ich bezweifle, dass die Gegenseite heute echte (Geld-)Söldner hat. Viele Ausländer kämpfen auf der anderen Seite nur, weil es gegen die Russen geht (z.B. Finnen). Ich selbst habe zwei Finnen festgenommen. Wie sich später herausstellte, waren sie in Finnland gut situiert. Die hatten kein finanzielles Motiv. Vermutlich haben sie für „die Jagd“ sogar bezahlt. Sie hatten Scharfschützengewehre großen Kalibers.

Dann haben wir da noch fanatische Tschetschenen. Denen müssen sie nichts bezahlen. Die sind glücklich, wenn sie gegen Russen kämpfen können. Dann gab es da noch echte ISIS-Kämpfer; dann noch Leute aus den ehem. Sowejtrepubliken, die Rußland nicht gut gesinnt sind (z.B. sehr viele Georgier). Für sie alle ist es eine Ehre, Russen zu töten. Aber diese ideologischen Fanatiker sind viel gefährlicher als bezahlte Söldner, die logischerweise auf sich aufpassen. Wir trafen öfters auf Georgier. Ich muß dir sagen, dass das sehr „harte Jungs“ sind.

T: In Sirokino hast du eine Flagge erobert. Kannst du uns darüber etwas erzählen?

D: Es war eine Flagge in ukrain. Farben mit aufgedruckten ISIS-Parolen. Es war leicht zu ihr zu kommen, da ich ein Nachtsichtgerät hatte. Ich habe die Wachhabenden weggefegt und mir die Flagge geschnappt. Ich mußte sie einfach haben, da sie so besonders war. Wir hatten sie lange hier in der Kaserne; als Fußabtreter …

Sirokino ist interessant, da sich beide Seiten unmittelbar gegenüberstanden. Mit „Minsk“ hätten sich beide Seiten aus der sog. Pufferzone zurückziehen sollen. Wir haben dies getan, während die andere Seite nur nachrückte, wo wir uns zurückgezogen haben. So haben sie an vielen Stellen der Frontlinie einfach die Pufferzone ohne Kampf übernommen. Wir benutzen heute Sirokino als „Truppenübungsplatz“, da dort ausschließlich die ukrain. Armee vor Ort ist. Unsere Artillerie übt dort, da es ja Pufferzone ist und sich niemand dort aufhalten dürfte (Anmk: also alles „legal“). Die Gegenseite hat große Verluste in den Pufferzonen und drängt ihre Soldaten weiterhin in diese Zonen.

Eines schönen Tages werden die Zahlen der Gefallenen auf ukrain. Seite offengelegt werden. Man wird es kaum glauben, welch enorme Verluste sie hatten. Aber auch unsere verheimlichen die Verluste. Das war mit ein Grund, wieso ich mich mit dem Verteidigungsminister stritt. Es ist verständlich, dass diese Zahlen versteckt werden müssen. Allerdings andererseits; wie fühlt sich ein Soldat, wenn seine gefallenen Kameraden als zivile Opfer beerdigt werden? Dasselbe wir morgen mit ihm passieren. In unserer Einheit gibt es das nicht. Du wirst mit allen Ehren beerdigt und die Familie bekommt alles, was ihr zusteht. Aber bei uns sind das im Gegensatz zu denen nur kleine Zahlen. Sie verheimlichen zehntausende Tote. Sie haben fünf Krematorien die „mit Volldampf“ arbeiten. Wenn sie alle ihre Toten verbrannt haben, dann gehen sie wieder in den Anfgriff über. Ich erwarte in den nächsten Tagen einen größeren Angriff.

T: Was sagen die Ukrainer den Angehörigen eines jungen Rekruten, wenn dieser stirbt?

D: Nach Ilowajsk (2014) haben sie behauptet, dass rd. 10 – 12.000 ihrer Soldaten desertierten und nach Rußland gingen. Das waren eigentlich ihre Verluste bis zu diesem Zeitpunkt. Im Herbst 2016 war von 8.000 Deserteuren die Rede. Aber die Leute dort (Anmk: in der Restukraine) glauben das. Das ist schrecklich. Wenn dann Eltern zu uns kommen und fragen: „Wo ist mein Sohn; dieser Verräter und Terrorist, der die große Ukraine verraten hat?“ Und der Sohn ist irgendwo wie ein Hund verscharrt oder verbrannt … Wenn wir junge ukrain. Soldaten gefangennahmen, haben wir ihnen in der Regel ein Telefon in die Hand gedrückt und aufgefordert, ihre Eltern anzurufen, die sie abholten.

Aber es wird der Tag kommen, wo ukrain. Offiziere und das Regime für genau solcke Taten zur Verwantwortung gezogen werden.

T: Du warst Augenzeuge vieler Kämpfe; u. a. die berühmten Kämpfe in Ilowajsk. Wie kam es dazu, dass so viele Ukrainer dort starben?

D: Ich werde dir von meiner Theorie erzählen, die nicht stimmen muß. Als ich in ukrain. Gefangenschaft war, habe ich von Ukrainern gehört, was vorgefallen sein soll. Die gefangenen Russen kamen mit den Ukrainern relativ schnell und leicht ins Gespräch, da einige gemeinsam in Afghanisten (damals auf einer Seite) kämpften. Deren (ukrain.) „Idee“ war es, in 2 – 3 Monaten den Donbass wegzufegen und dann die Panzer umzudrehen und das Regime in Kiev ebenfalls auszumerzen. Darüber sprachen die Bataillone Ajdar, Azov, Dnjepr und einige mehr. Vielleicht war das nur reiner Zufall. Allerdings waren gerade diese 3 Bataillone in Ilowajsk und wurden von uns total vernichtet. Einem sehr kleinen Prozentsatz gelang die Flucht. Wenn die ukrain. Führung den drei Bataillonen helfen hätte wollen, hätten sie dies tun können. Sie hatten damals noch Flugzeuge. Wenn sie nur zwei Panzerdivisionen geschickt hätten, hätten die uns wie Spielzeug zertreten. Aber sie taten es nicht und wir zerstörten die Bataillone. Im Kessel von Debaljtsevo geschah dasselbe. Es wurden erneut Bataillone, die im Grunde gegen das ukrain. Regime sind, eingekesselt und total vernichtet (Anmk: DAS ist auch jenes, worüber ich öfters schreibe bzw. andeute. Es ist diffus. Da haben wir Krieg im Krieg etc. Wäre es doch nur so einfach, wie es manche betrachten …).

Ich bin überzeugt, dass bald in der Ukraine ein neues Regime kommen wird, welches sich Rußland zuwenden und die DVR anerkennen wird. Wobei „problematische“ Bataillone einfach wie eine Fliege zw. zwei Händen einfach zerklatscht werden … Ich hoffe, dass es dazu kommt. Das ist meine Sicht der Dinge. In og. Kesseln hat auf deren Seite Simotschenko – einer ihrer großen Offiziere – ungefähr das getan, was Strelkov auf der anderen Seite tat (Anmk: Ich muß mich wieder einmischen. Auf beiden Seiten sind solche und solche. Das Ziel: die „normalen“ auf beiden Seiten – so weit wie möglich – zu retten, was bei „totalem Krieg und Rache“ eher schwierig umzusetzen sein würde. Ich kann es nur immer wieder wiederholen, auch wenn ich (leider) bei manchen auf taube Ohren stoße. Wäre es so einfach hätten es die Russen längst getan; zumindest mehr „Inoffizielle“ geschickt … ). MMn haben die Ukrainer uns ihre Kämpfer überlassen, um sich eines Problems zu entledigen.

T: Vielleicht werden sie das auch in Zukunft so handhaben?

D: Wir hoffen, dass es so sein wird; z. B. in Avdejevka haben sie 15.000 Soldaten an einem Ort. Insgesamt haben sie rd. 140.000 Soldaten und nur in Avdejevka sind 15.000. Warum dort? Falls sie eine bestimmte Straße erobern würden, würden sie die Region Gorlovka abschneiden. Sie bemühen sich eifrigst; allerdings geht es ihnen nicht so gut von der Hand; die sog. „Prom-Zone“ (Industriegebiet). Diese Zone haben wir damals mit 24 Mann erobert und halten sie heute noch. Da mein Kommandat Tschech dabei verwundet wurde, bekam ich den Befehl die Postition zu halten. Wir hatten keine schwere Artillerie; allerdings Panzerabwehrsysteme und schwere Maschinengewehre (12.7 und 14.5 mm). Links von uns waren Wochenendhäuser, wo sich die Ukrainer verschanzten. Mein Befehl lautete: Beim ersten Schuß, jedes Objekt dem Erdboden gleichmachen. Der eigentliche Befehl, welchen ich bekommen habe, lautete anders. Allerdings konnte ich mich immer ausreden, dass ich nicht so gut russisch kann (Anmk: er lächelt). Ich mußte einfach meine Leute schützen. Mein Mann zählt mehr als 100 von ihnen.

ANMERKUNG: Nun spricht Beric rd. eine Stunde über den – im Grunde geringen – serb. Aspekt des Konfliktes, der die Leserschaft vermutlich weniger interessiert. Ich werden ihn zusammenfassen und gleichzeitig eigene Gedanken miteinfließen lassen. Das serb. Regime ist hier zw. Amboß und Hammer. Auf der einen Seite üben die anglosachsen Druck aus und das Regime stellt die Teilnahme am Konflikt in der Ukraine unter Strafe. Da es sich um eine sehr kleine Anzahl an Personen handelt (rd. 50 – 100, wobei viele durch die Strafandrohung sich abgehalten ließen, mitzumachen) tat dies niemanden so richtig weh; vor allem, wenn man berücksichtigt, dass selbst die Rückkehrer nur zu bedingten Strafen verurteilt wurden. Also nicht als Terroristen o. ä. offiziell angesehen wurden. Letztendlich wurde das alles nicht so heiß gegessen, wie gekocht. Für jeden Betroffenen – u. a. auch für Beric – hat das Ganze natürlich einen Stressfaktor. Jedoch wenn man es nüchtern betrachtet, war es ein Kompromiss mit dem vermutlich die Russen ebenfalls leben können. Das „Auflehnen“ der Serben stößt unter den gegebenen Umständen an seine Grenzen. An die Russen: „Willst du mehr Auflehnung, so mußt du mehr unterstützen (wie auch immer; dies gilt nicht nur für die DVR – sondern generell!)!“ Wir haben drei Gruppen von serb. Freiwilligen: 1. mit Kampferfahrung 2. meist Junge (viele gerade erst volljährige) Abenteurer ohne Kampferfahrung 3. Parasiten und moral. Schweine, die vom ziocon/angelsachsen dominierten Teil des serb. Geheimdienstes infiltriert wurden, um die aufkommende Bewegung (die Hilfe) zu stoppen. Sei es, indem sie Spendengelder unterschlugen, serb. Freiwillige „rekrutierten“, die sie ohne Ausrüstung an die Front schickten und dort hungern ließen. Der Höhepunkt war als eine Gruppe von serb. Freiwilligen ihre Stellungen an vorderster Front einfach verließen (aufgrund „Mißverständnissen“, die diese Parasiten (in den eignen Reihen) absichtlich provozierten) und die DVR-Armee eine Gruppe von serb. Freiwilligen erschießen wollte. Beric hat hier interveniert und den DVR-Offizieren erklärt, was eigentlich im Hintergrund vorging (die Infos bekam Beric vom serb. Geheimdienst; von der anderen Abteilung … WIEDER: solche und solche … die DVR-Russen hatten keine Ahnung, wie ihnen geschieht; was eigentlich los war). Letztlich wurde kein Serbe getötet (nicht einmal die Schweine). Die einzige „Strafe“ war, dass Beric Streifen „loswurde“, was ihm – wie bereits erwähnt – irgendwo vorbeiging …

Wie funktioniert das Anheuern von geldgeilen Charakterschweinen? Im Grunde sehr einfach (Achtung!: Es geht mir nur um das Schema! Es geht nicht um das Arschloch Pocuca oder andere! Vielleicht schaffen wir es, einige dieser Schemata auch in der heimischen Politik zu erkennen bzw. in Zukunft sofort zu sichten bzw. im Grunde überhaupt zu verstehen …).

Der serb. Geheimdienst (die Neagtivabteilung) wendet sie mit einer „schönen Aufgabe“ (Lügen und Betrügen und dabei „Geld verdienen“ – sein Lieblingsspielfeld) an das Charakterschwein. Weiters schafft der Dienst die nötige Infrastruktur bzw. Geschichte. Bei Pocuca war es so, dass er vom ziocon-verein „Frauen in Schwarz“ angegklagt wurde und vor einer Verhaftung nach Moskau „flüchtete“, wo er dann als „gestandener“ Widerstandskämpfer Spendengelder und Freiwillige für die DVR „organisierte“. Ob die serb. Freiwilligen dabei hungerten, froren oder getötet wurden, war ihm vollkommen egal. Hauptsache er machte Kohle. Natürlich attackierte er Beric, der ihm im Weg stand, bei jeder Gelegenheit. Beric sollte sogar durch Serben vor Ort getötet werden, die – nebenbei – wiederrum nur Lügen aufsaßen etc. etc. Als Pocuca endgültig entlarvt wurde, rettete Beric sogar ihm das Leben, was ihm Pocuca insofern dankte, in dem er nun aus Serbien Beric verunglimpft, was er – ohne ihn in Schutz nehmen zu wollen – tun muß (ob er will oder nicht), da ihm vermutlich die Negativabteilung des serb. Geheimdienstes mit der Klage der „Frauen in Schwarz“ droht. Und da wären wir wider am Anfang der Geschicht … (Anmk: WENN doch alles im Leben nur ein klein wenig einfacher wäre, als es tatsächlich ist!!!)

D: Wir haben rd. 220 euro Gehalt. Ich beziehe mein Gehalt nicht. Es geht zur Gänze an das Kinderheim. Das hast du ja von den anderen gehört. Ich würde mich nicht wohl fühlen, wenn ich Geld dafür bekäme, weil ich hier bin. Leider bin ich auf facebook blockiert, kann allerdings mitlesen. Wenn ich dann sehe, dass Gerovac erneut Freiwilligen 3.000/Monat verspricht, stellt es mir die Haare auf. In Lugansk haben einige dieser Idioten sehr viel Schade über die serb. Freiwilligen gebracht. Da wurde sogar ein Serbe von Pocuca angeschwärzt, er würde für den serb. Geheimdienst arbeiten. Der arme Kerl wurde von zwei anderen Serben (Pocuca macht sich natürlich seine Finder nicht dreckig) fast zu Tode geprügelt. Der Ärmste wurde von den Russen gerettet und kämpft heute noch mit; wurde bisher drei Mal verwundet und ist ein Held.

Alles ging sogar so weit, dass diese Parasiten die serb. Freiwilligen aufforderten div. Aufkleber auf DVR-Fahrzeuge und div. Waffen zu kleben und davor zu posieren, um fotografiert zu werden und ins facebook gestellt zu werden, damit die Parasiten Gelder von Sponsoren erhalten. Auf facebook waren das selbstverständlich vom Feind „erbeutete“ Sachen. Die Aufkleber mußten nach den Aufnahmen wieder entfernt werden. Letztendlich habe ich alle Serben gerettet; auch die Parasiten, da das einzige Ziel dieser ganzen Tumulte war, das Serben Serben töten. Ganz gleich, wer wen tötet. Es sollte als Aufhänger für Hetze in den serb. Medien gegen serb. Freiwillige per se dienen. Das war das eigentliche Ziel (Anmk: an einem mehr oder weniger einfachen Beispiel, kann man sehen, wie so eine ziocon-aktion funktioniert, wobei man erahnen kann, wie weitaus komplexere Aktionen gegen Russen oder evtl. Trump aussehen mögen …). Einer der Parasiten hatte einen offensichtlich gefälschten Pass mit dem er mühelos Rußland-Frankreich-Rußland-eu fuhr. Ohne eine Macht, die hinter ihm steht, wäre dies nicht möglich. Zuletzt landete er in Österreich, wo er einen anderen Serben um 10.000 euro erleichterte.

Es gab allerdings auch positive Beispiele. Ein Serbe (Marko Solaja), kommt auf recht ungewöhnliche Weise zu mir bzw. in die DVR. Ich habe ihm nichts geglaubt. Marko erwies sich als unglaublich guter Mitstreiter und ich habe mich nach einer Weile bei ihm entschuldigt. In der Zwischenzeit hat er hier geheiratet und vor zwei Monaten eine Tochter bekommen.

T: Viele fragen auf facebook, wie sie herkommen könnten. Was würdest du jenen vorschlagen?

D: Ich habe mehr Leute zurückgeschickt als aufgenommen. Zurückgeschickt in der Regel Jungs, die 18 – 19 Jahre alt sind. Einige Eltern haben sich bedankt; andere mich beschimpft, da ich kein Recht hätte, ihre Kinder nach Hause zu schicken, die dem russ. Volk helfen wollen. Ich meine (und werde es weiterhin so handhaben), dass ich jedes „Kind“ zurückschicken werde. Gründet in Serbien eine Familie. Bekommt ein oder mehrere Kinder (einen Stammhalter) und kommt erst dann, zu helfen. Kriege wird es (leider) noch genug geben. Ich hoffe, dass wir eines Tages den Kosovo befreien. Mit 18 – 19 Jahren für sein eigenes Land zu kämpfen, ist das eine. In ein fremdes Land zu gehen – ganz etwas anderes. Die schicke ich (und werde es auch in Hinkunft tun) also zurück. Andere Freiwillige, die immer gebraucht werden, sollten (was kein Muß ist) Kampferfahrung haben und die Sprache können. Auf jeden Fall muß jeder sich einen Test unterziehen (physisch, psychisch, Blutprobe auf Narkotika und ansteckende Krankheiten sowie Tuberkulose, für Spezialeinheiten ein Lügendetektortest). Ich organisiere nichts. Jeder kann freiwillig kommen. Bis Rußland, dannach LEGAL in die DVR (keinefalls illegal!) und bei der DVR-Armee melden. Wenn er die Sprache nicht beherrscht, braucht er nicht kommen. Niemand wird sie aufnehmen. Dies geschah nur zu Beginn des Konfliktes; heute nicht mehr.

Wenn wir die DVR mit unserer (SRFJ-Armee) vergleichen, dann ist das hier sehr unorganisiert. Das bestorganisierteste hier kann man ca. vergleichen mit dem unorganisiertesten in der SFRJ-Armee. Aber auf der anderen Seite (Ukraine) ist das noch schlimmer.

T: Du beschuldigst Vucic und die serb. Regierung, dass sie die Ukraine unterstützen?

D. Ich beschuldige ihn bzw. die Regierung nicht. Ich präsentiere nur Fakten. Vucic hat 100.000 euro, die er unseren Pensionisten gestohlen hat, den Ukrainern geschenkt (keine Rückzahlung erforderlich). Er hilft somit direkt dem Faschismus. Mit diesem Geld haben sie Waffen gekauft, mit denen sie Zivilisten und Kinder töten. In 3 Jahren wurden 101 Kind getötet. Es soll nur eines mit einer Granate getötet worden sein, für die Vucic Geld gegeben hat. Kann er ruhig schlafen? Er kann wahrscheinlich. Er hat ganz Serbien zerstört. Was kümmern ihn da Kinder aus dem Donbass?

In Motorolas Museem (Sparta) kannst du erbeutete Waffen und Uniformen aus Serbien sehen. Motoralla sagte zu mir: „Schau! Serben haben auf der anderen Seite gekämpt.“ Ich erwiderte: „Aber nein. Unser Kretin (Vucic) gibt ihnen die Sachen.“ Unser Regime ist direkt an der Tötung von Zivilisten im Donbass beteiligt.

T: Wirst du nach Serbien zurückkehren.

D: Zum Leben nicht. Aber ich werde regelmäßig mein Putinci (Anmk: Dorf in der Vojvodina) besuchen. Ich habe mir in den letzten 5 – 6 Monaten – als ich in Behandlung war – in Rußland einiges aufgebaut. Es läuft gut. Dort werde ich etwas arbeiten, mein Buch schreiben, eine Familie gründen …

T: Dein erstes Buch ist vor kurzem herausgekommen. Kannst du uns einiges dazu sagen?

D: Das war nicht mein erstes Buch. Es war das erste, das herausgegeben wurde. Es ist ein Roman, der das Verunglücken unserer Leute beim Kampf um den Kosovo beschreibt. Das Buch hat 170 Seiten und bis auf Fr. Vesna Pesic wollte es niemand in Serbien veröffentlichen. Fr. Pesic hat 50% des Honorars – was normalerweise kein Mensch macht – meiner Ex-Frau und meinem Kind zukommen lassen. Nochmals. Vielen Dank dafür! Das Buch wurde vor kurzem ins russ. übersetzt. Das finanzierte einer unserer Leute, der in amerika lebt. Leider kann ich seinen Namen nicht nennen. In Rußland läuft der Verkauf sehr gut und ein russ. Ministerium wird das Buch ebenfalls drucken. Die Idee des Ministeriums ist, dass ich eine Tour durch Rußland mache (eine Buchpromotion) und Vorträge halte. Thema der Vorträge: Anhebung der patriotischen Moral. Ich habe sie ersucht (und sie waren einverstanden), dass ich bei diesen Veranstaltungen Bilder des nato-Bombardements Serbiens ausstelle.

Mein neuestes Buch über die DVR sollte bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Es wird auf serb. und russ. herauskommen.

T: Ein anderes Thema. Was passiert konkret bei diesen nächtlichen Granatbeschüssen?

D: Die osze-mitarbeiter, die die Minsk-Vereinbarungen überwachen sollen, fahren um 18.00 in ihr Hotel und dannach fängt das Chaos an. Wir sind zwar 15 km entfernt, aber du – Tesa – kannst jetzt gerade die Artillerie hören! Tagsüber „arbeiten“ überwiegend die Bodentruppen. Lt. Minsk ist alles über 80 mm in der Zone verboten. In der Nacht „arbeiten“ Haubitzen mit 150 mm, Uragani etc. Lt. Vereinbarung müßten alle Waffen so weit zurückgezogen werden, dass ihre Munition nicht über die „Grenzlinie“ fallen kann (Panzer – 30 km; wobei sogar ein ami-reporter Bildmaterial lieferte, worauf man deutlich sehen kann, wie osze-mitarbeiter munter mit ukrain. Panzerfahrern mitten in der Stadt plaudern – also weit weg vom Vereinbarten). Die osze ist schlicht und einfach eine Gruppe von Spionen und nichts anderes. Jedoch seit sie hier sind und Minsk vereinbart wurde, haben wir sehr, sehr viel weniger zivile Opfer. Daher wiegen die Vorteile die Nachteile – die osze betreffend – auf bzw. überwiegen.

T: Wie ich bemerkt habe, trägst immer eine Waffe (Pistole) mit dir. Wie ist das generell in der Stadt?

D: Ich bin Offizier und muß meine Waffe ständig tragen. Aber hast du viele andere Soldaten mit Waffen gesehen? Eher nicht. Du bist um 10.30 in die Kaserne gekommen. Wir haben rd. 400 Mann hier. Hast du irgendwelchen Lärm vernommen? Nein. Wir haben mittlerweile eine disziplinierte Armee. In die Stadt können Soldaten nur mit Genehmigung und natürlich ohne Waffen.

T: Welches Scharfschützengewehr verwendest du?

D: Ich habe ein russ. Modell; ein Dragunov. Und ein zweites – ebenfalls russisches – für ein wenig weitere Entfernungen; Orsis-5000. Die Dragunov ist eine sehr gute Waffe für Kämpfe bis 400 – 500 m. Als auf der anderen Seite Scharfschützengewehre mit größerem Kaliber auftauchten, benötigten wir auch etwas besseres. Sachartschenko hat mir die Orsis-5000 geschenkt, was ein perfektes Gewehr in seinem Rang darstellt. Sie ist sehr leicht. Ich habe mit ihr aus 1.200 m eine Granatwerferbatterie erledigt. Mit ihr brauchte es etwas Übung. Die Mathematik und Physik ist eine andere. Im Nahkampf brauchst du sie nicht. Da ist die Dragunov ideal. Tödlicher ist die Osis. Sie hat als Munition Magnum 3.38 Kaliber. Die Dragung 7.62. Also etwas kleiner als wir zu Hause nutzen (7.9). Die Dragunov ist 7.62 schon seit dem WW2. Allerdings haben die alten Dragunovs (bis Baujahr 80) vier Rillen im Lauf und sind um einiges präziser als die neuen, die nur drei Rillen haben.

T: Du hast Scharfschützen ausgebildet?

D: Ja. Ich habe zur Zeit eine sehr schöne Gruppe. Einige hatten aufgrund ihres einstigen Grundwehrdienstes viel Allgemeinwissen. Mit etwas Arbeit konnten wir eine sehr gute Gruppe formen. Wie lange man braucht, um einen guten Scharfschützen auszubilden? Ich weiß es nicht! Ich bin kein guter Scharfschütze! Witzigerweise war ich in JNA (jugosl. Volksarmee) Transportfahrer. Als ich zur 72. Spezialbrigade versetzt wurde, lernte ich das Scharfschießen; neben meinem eigentlichen Auftrag als Fahrer.

Ich habe da eine eigene Philosophie. Ich verstecke mich nicht, wenn Kugeln mir um die Ohren fliegen. Wenn es das Schicksal so will, dann stirbst du. Wenn du ständig zusammenzuckst oder wegläufst, kannst du nicht sehen, was auf der anderen Seite vor sich geht. Das ist der Unterschied. Ich ducke mich dort nicht, wo es normal wäre, sich wegzubewegen. Es kam vor, dass man 2 – 3 Tage an einem Ort ausharren mußte. Heute geht das bei mir nicht mehr. Ich war oft verwundet. Heute geht nur der „schnelle Kampf“. Zu Beginn war der Scharfschütze wichtig, da er die Koordinaten und die Korrektion nach div. Einschlägen der eigenen Artillerie lieferte. Heute habe wir ebenfalls Drohnen etc.
Auf jedem Fall geht es nicht zu, wie gerne in Filmen gezeigt wird. Nahkämpfe wie bei einem Boxkampf gibt es nicht. Die Kälte ist sehr schlimm. Im Januar 2016 hat uns 18 Mann Sachartschenko den Befehl erteilt, in Dekominterno einen Hügel zu erobern. Der Hügel wurde bei -26 Grad (tagsüber!) erobert. Verstärkung sollte am nächsten Tag kommen. Wir haben uns dort eingegraben und blieben 3 Tage und 2 Nächte. Du kannst kein Feuer machen. Es war furchtbar. Dannach 3 Tage in der Sauna, um zu sich zu kommen. Generell ist die Kälte vor Ort sehr unangenehm.

Wir sind „sturmoviki“. Unsere Aufgabe ist es hinein, säubern und verschanzen. Wenn du dich nicht ordentlich eingräbst, bist du zu 50% tot. Der Nahkampf dauert allgemein nicht länger als 30 – 40 Minuten. Der Russe ist ein sonderbarer (eigenartiger) Mensch; z.B. Motorolas Leute. Motorola ging oft „mit der Brust voran“ in den Kampf und hatte daher oft schwere Verluste. Er ist ein Held; da gibt es keine Diskussion. Einer der großartigsten Menschen; wie auch Givi. Allerdings; viele von Motorolas Mitstreitern starben; gerade deswegen. Heute geht nichts mehr auf „Hurra“ oder „Horuck“. Du mußt mitdenken; allenfalls die Eingraben etc. Im Grunde kämpfen sie noch immer nach der alten „Sowjetschule“. Natürlich greift uns die ukrain. Seite ebenfalls mit „Hurra“ an, was die Arbeit um einiges erleichtert. All ihre Angriffe in den letzten Tagen wurden auf „Hurra“ durchgeführt. Nach jedem Angriff konnten sie ganze Lastwägen mit Toten füllen. Wenn das dann die anderen Soldaten sehen, verlieren sie an Moral und die Angriffe werden schwächer und es gelingt letztlich kein Durchbruch. Die haben keine Chance; nicht die geringste. Sie könnten uns nur mit ihrer Artillerie schlagen, indem sie Donetsk dem Erdboden gleichmachen. Aber das trauen sie sich nicht, da es Rußland mit in den Krieg hineinziehen würde.

T: Ein Problem dieses Konfliktes ist sicherlich, dass sie um einiges mehr sind.

D: Ich habe immer wieder gesagt, dass ich nicht sicher bin, ob das ein Vor- bzw. Nachteil ist. Das sie mehr sind, ist für uns insofern ein Vorteil, dass unsere Artillerie – egal was sie tut – trifft. Es ist schier unmöglich, nicht zu treffen. Unsere Panzer sind 500 m voneinander entfernt, während ihre wie auf einer Kette aufgefädelt sind. Wenn du zuschlägst, tötest du sie wie Hasen. Ihre Technik zerstören wir in rauhen Mengen. Bei Angriffen sollte man mind. viermal stärker sein als der Gegner. Das ist Minimum. Das war Taktik während des WW2. Heute müßten sie mind. 7 – 8 Mal stärker sein, um uns zu erobern. Allerdings haben wir in der Zwischenzeit auch einiges dazugelernt … Wir sind noch nicht bei 100%; aber es ist eine gute Armee, die sich gerade formiert. Die ukrain. Armee war organisiert. Während wir alles erst organisieren mußten. Persönlich bin ich sehr stolz, was wir aus faktisch Nichts geschaffen haben. Eine Gruppe mit nichts in der Hand; dann Waffen besorgt; dann Gruppen gebildet; dannach Bataillone und heute haben wir unsere Armee. Das bedeutet einem sehr viel; dass keine 3 Jahre unnötig vergeudet wurden; dass die Verletzungen nicht umsonst waren etc.

T: Über Sie wurde ein hochwertiger (kostenintensiver) amerik. Dokumentarfilm gedreht, der sehr bald auf Filmfestivals zu sehen sein wird. Wie kam es dazu?

D: Bei dem Film hat ein russ. Mädchen Namens Olja, die in amerika aufgewachsen ist und in New York das Filmhandwerk lernte, Regie geführt. Sie hatte vor, einen Film zu drehen, der aus 30% Politik, 30% Humanitäres und 30% Militär besteht. Vorab habe ich ihr nichts geglaubt. Ich war fest davon überzeugt, dass sie ein ami-spion ist (Anmk: Beric lächelt). Für den humanitären Teil hat man sie immer wieder an mich verwiesen. Für den militärischen ebenfalls, da ich eine Genehmigung habe, mit welcher ich mich in allen Frontabschnitten bewegen kann, was eigentlich eine sehr große Ausnahme darstellt, da die Frontlinie in Abschnitte geteilt ist. Ich habe so eine Genehmigung, da ich als „Anti-Sniper“ geführt werde. Wie gesagt; ursprünglich glaubte ich ihr kein Wort. Allerdings mit der Zeit – „jemand der lügt, den erkennt man“ – stellte ich fest, dass sie doch ein guter Mensch ist und sie hat uns fast ein Jahr lang begleitet. Die ersten Versionen waren lt. ami-Produzenten „nicht für das westl. Publikum geeigent; da zu pro-russisch“. Die letzte Version soll im März fertig werden. Sie möchte, dass der Film in Cannes, im amiland und in Moskau gezeigt wird. Der letzte Akt dieses Filmes soll von unserer Romanze handeln.

T: So hast du aus einem Dokumentarfilm einen Liebesfilm gemacht! So ist das Leben!

D: Was soll ich machen? Das kann passieren! (Anmk: Gelächter) Sie hat jetzt so viel Filmmaterial, dass sie buchstäblich eine ganze Serie daraus machen könnte. Ich habe ihr vorgeschlagen, später einen Film zusammenzustellen; nach ihrem Geschmack. Sie kommt morgen! Leider kannst du sie nicht mehr kennenlernen!

Auch Slatkov, den du kennengelernt hast, wollte für das russ. Fernsehen einen Dokumentarfilm mit mir machen. Ich sagte zu ihm: “Ich bin nur ein ausländ. Freiwilliger. Gehe lieber nach Serbien. Dort hast du einen Russen, der nach Serbien gegangen ist, um dort zu kämpfen und geblieben ist.“ Er fuhr nach Serbien und hat einiges mit meinem Freund Albert aufgenommen. Was daraus wird, werden wir noch sehen.

T: Albert Nadijev ist ein sehr interessanter Mensch. Er stammt aus Ossetien. Er kämpfte im Kosovo und verlor ein Auge. Er war unten (Anmk: im Kosovo) genauso verrückt, wie ich es jetzt hier bin. Er wurde mehrmals verwundet und flüchtete jedes Mal aus dem Spital, um an den Kämpfen wieder teilzunehmen.

Wie steht es mit deiner Gesundheit?

D: Ich kann nicht klagen. Mit dem Leben ist es wie mit den Gedanken. Sind deine Gedanken schlecht (negativ), so ist auch dein Leben schlecht. Man muß immer positiv

denken und nach vorne schauen. Wenn man immer nach hinten schaut, wie soll man dann vorwärts kommen? Was war, war und nach vorne schauen …

Randbemerkung: Viele Ortsnamen und Namen der Einheimischen werden vermutlich falsch geschrieben worden sein. Ich ersuche um Nachsicht, da ich keine Doktorarbeit schreiben und noch zusätzlich großartig recherchieren durchführen wollte. Für mich war bis vor wenigen Wochen Motorola ein Mobiltelefon und nicht mehr.
Ich hatte Gelegenheit genug, mich in der Krajina, in der Republika Srpska, im Kosovo oder beim Angriff aus Serbien über Jahre mit Helden, Sterben, Leid und Trauer zu befassen. Ich ersuche um Nachsicht, wenn ich dies in der DVR vielleicht nicht mit der angemessenen Intensität erneut tue. Für meinen Geschmack sind mir genug Helden, Bekannte und gute Freunde gestorben. Es reicht; für ein Leben.“

Quelle: shaker.de 2.0

Advertisements
Veröffentlicht unter Ukraine | Verschlagwortet mit , ,

BERICHT EINES SERBEN AUS DEM DONBASS (1)


Verletzte ukrainische Fallschirmjäger, die während des Kampfes um Schachtjorsk gefangen genommen wurden. Das Original ist bei shaker 2.0 erschienen. Ich bin der Meinung, es sollten sehr viele Menschen lesen, deshalb gebe ich es hier wieder. „Ein Interview des serbischen Kämpfers … Weiterlesen

Galerie | Verschlagwortet mit ,

Gay Pride auf Russisch: Die Krim ein Jahr danach

Diese Galerie enthält 1 Foto.


Ich bin gerade auf einen Beitrag von Gert Ewen-Ungar gestoßen und habe die Erlaubnis bekommen, ihn zu veröffentlichen. Ein wunderschöner Beitrag, der die jetzige Situation kaum deutlicher wiedergeben kann.    Naturparadies Krim. Foto: Gert Ewen-Ungar Die Krim – Ein Jahr danach … Weiterlesen

Galerie | Verschlagwortet mit ,

Ein Funken Hoffnung – das ukrainische Volk hat genug vom Krieg


Es ist wieder einmal ruhig geworden um die Ukraine. Dabei ist es eigentlich gerade wichtig genauer hin zusehen. Es ist eigentlich genau der Punkt, der unsere Leitmedien an genauesten charakterisiert, nicht was sie berichten, sondern über das, was sie nicht … Weiterlesen

Galerie | Verschlagwortet mit , , , | 1 Kommentar

Ein weinendes und ein lachendes Auge


Den Beitrag habe ich von http://vineyardsaker.de/ Dagmar Henn zum Gedenken von Oles Busina übernommen.

Am 13.Juli hätte der ermordete ukrainische Journalist Oles Busina Gbeurtstag gehabt; Anatolij Scharij hat aus diesem Anlass ein Interview mit seiner Mutter geführt, das wir, dank der Übersetzung durch Olga Malzew, mit deutschen Untertiteln zeigen können:

Zur Erinnerung – Oles Busina (hier sein letztes Interview) wurde in Kiew auf offener Straße erschossen, nachdem sein Name auf der berüchtigten Liste ‘Friedensstifter’ aufgetaucht war. Seine Ermordung hätte ein weiteres Warnsignal zum Zustand der Pressefreiheit in der Ukraine sein müssen. Die deutsche Presse reagierte gewohnt absurd und weigerte sich, dem Vorfall irgendeine größere Bedeutung beizumessen; die Kennzeichnung als ‘prorussisch’ genügte meist schon… Also sollten zumindest wir die Opfer dieser mit deutscher Hilfe installierten Macht im Gedächtnis behalten.

Aber es gibt auch erfreuliche Nachrichten (daher das lachende Auge) – heute wurde vor dem Berufungsgericht der Journalist Ruslan Kotsaba freigesprochen. Auch er wurde von den deutschen Medien eher diffamiert als unterstützt. Ende letzten Jahres, als er schon fast ein Jahr in Haft sass, hatten wir darum gebeten, ihm Postkarten ins Gefängnis zu schicken. Jetzt ist er frei, und im Internet findet sich ein Foto, wie er sein erstes Bier nach der Haft geniesst:

kotsaba bier

Vielleicht können wir in den nächsten Tagen noch mehr über das Verfahren berichten. Auf jeden Fall wünschen wir ihm das Beste!

Veröffentlicht unter Ukraine | Verschlagwortet mit , , ,

Die dunkle Seite der Demokratie

Diese Galerie enthält 17 Fotos.


Vor 18 Monaten wurde bekannt, das der Fotokorrespondent der Rossiya Segodnya, Andrej Stenin, in der Südostukraine von Soldaten der ukrainischen Regierungsarmee erschossen wurde. Vor wenigen Monaten wurde ein Bildband mit seinen besten Aufnahmen, insgesamt 168 Fotos, veröffentlicht, die er unter … Weiterlesen

Galerie | 1 Kommentar

Staromichajlowka – eine Siedlung in der Schusslinie

Diese Galerie enthält 2 Fotos.


Hier ein ungekürzter Beitrag aus der Zeitung „Donezker Zeit“ der alternativ zu unsern Informationen, der „Vorstellungspresse“, ein sehr realistisches Bild widergiebt. Lügenpresse ist ja geschmeichelt, denn die Lüge kennt ja die Wahrheit und viele unserer Medienexperten fischen einfach nur im … Weiterlesen

Galerie | Verschlagwortet mit | 1 Kommentar

Dieses Schiff hat Schlagseite


Manchmal ist es nicht sehr angenehm, wenn man feststellt, man lag nicht weit von der Wahrheit entfernt. In den letzten Jahren habe ich an vielen Stellen auf den schlechten Zustand unserer Gesellschaft schon hingewiesen, in Diskussionen oder in Beiträgen wie hier. Vor einigen Woche sagte ich, „die Ukraine ist der Lackmus-test für Mitteleuropa“. Viele Protestierten und meinten, das man die Dinge nicht vergleichen kann. Ich sehe es ein wenig anders. Wo ist der Unterscheid zwischen dem Maidan in Kiew und der Pegida in Dresden. Gut wir sind Weicheier und hören auf zu demonstrieren, wenn das Thermometer Minusgrade anzeigt. In beiden Fällen ging und geht es um Ausländer, einmal im Speziellen die Russen, wobei selbst das nicht ganz wahr ist, denn es ging um alle Nichtukrainer und im anderen Fall um alle Nichtdeutsche, weil man sich berufen fühlt, das Abendland in seiner Vielfältigkeit vertreten zu wollen. Wir nahmen an, das die „Ratlosigkeit“ unserer Politiker in ihrem Dilettantismus die Ursache liegt und das Aussitzen, die praktische Folge ihres Unvermögens ist.

Ich gehe davon aus, die Wahrheit liegt weder in der Verurteilung der einen noch der anderen Seite. Beide bedingen einander  und es hat eine lange Vorgeschichte, nähmlich 70 Jahre, wenn das reicht.Es ist schön, das wir wieder ein Volk sind, aber wir haben bis heute keine Lehren aus der Geschichte gezogen haben. Die Mechanismen sind unangetastet geblieben. Im gleichen Augenblick in das Land angeblich unter der Flüchtlingswelle leidet, liefern wir Waffen in die Gebiete aus denen sie kommen un verschärfen den Konflikt, nicht erst seit gestern sondern stolze 60 Jahre. Nicht genug dessen wir benutzen die Flüchtlinge und unterstellen ihnen unsere Denkschablonen, damit wir in diesen Land die Gräben noch tiefer werden lassen können und solchen Bewegungen damit erst den Nährboden bereiten. Wenn Herr Gabriel, immerhin der zweit wichtigste Mann im „Staat“, jetzt feststellt: „Pegida ist eine rechtspopulistische und in Teilen offen rechtsradikale Empörungsbewegung geworden. Die Protagonisten stellen inzwischen sogar die Grundlagen der Demokratie infrage, indem sie diese Demokratie mit den Kampfbegriffen der NSDAP in der Weimarer Republik als ‚Altparteien-Demokratie‘ und die Parlamente als ‚Quasselbude von Volksverrätern‘ umzudeuten versuchen und die Medien als ‚Lügenpresse‘ denunzieren.“ Da kann man seine Erkenntnis nur begrüßen und sagen, guten Morgen Herr Minister, wie begrüßen Sie in der durch sie mitgestalteten Realität. Waren sie nicht für die Wirtschaft zuständig? Doch wollen wir die Aussage doch mal etwas näher betrachten. Verkündet er eigentlich nicht Wahrheiten die jeder Spatz von den besagten Dächern pfeift. Wo hat sich denn die Demokratie seit der Weimarer Republik denn grundlegend verändert? Gibt es ein verankertes Recht auf Volksabstimmung, haben wir in den letzten Jahren bei solchen grundlegenden Entscheidungen wie die Einführung des EURO`s eine Entscheidungsbefugnis gehabt? Es gibt ein paar andere Parteien, zugegeben, doch die pfeifen in das gleiche Horn. Die Grundpfeiler unserer Demokratie, das Grundgesetz, zu einer Verfassung haben wir nach 25, in Worten fünfundzwanzig, Jahren es bis heute nicht geschafft, wird schneller revidiert, wie der Normalbürger lesen kann und verbriefte Grundrechte der Bürger im Namen der Sicherheit eingeäschert. Die Opposition erfüllt heute den gleichen Zweck, wie ein Kabarett zu DDR -Zeiten, sie bringt uns manchmal zum Lachen. Über den Wahrheitsgehalt unserer Presse könnte man lange Berichte der Falschmeldungen, Verdrehungen offenen Unwahrheiten schreiben. Wer eine aktuelle Kostprobe mit allen seinen demagogischen Finessen möchte dem empfehle ich die „Kurze Anmerkung“ von Herrn Ehlers. Am Ende wird jeder Leser bei den Worten unseres Ministers sagen, er hat doch Recht. Aber ist er nur ein gut bezahlter Statist oder hat er nicht die Verpflichtung übernommen, diese Dinge zu ändern, zum Wohle der Bevölkerung und „um Schaden vom Volke abzuwenden“? Diese Bemühung habe ich bis jetzt bei keinem Repräsentanten ernsthaft erleben können. Vielleicht liegt es ja am meiner angeborenen Kurzsichtigkeit, vielleicht! Ich werde eher das Gefühl nicht los, das gewisse Personengruppen diesen Trumpf des Volkszornes, der sicherlich durch üble Scharlatane,wie in den dreißiger Jahren, verhetzt werden, immer im Ärmel hatten. Wer die jüngste Geschichte betrachtet vom Bombenanschlag zum Münchner Oktoberfest bis zum NSU-Prozeß, es waren immer nur Einzeltäter und alle weitere Spuren verschwinden wie durch Geisterhand. Die Parallelen zum Maidan, Odessa oder Mariopol, um nur einige zu nennen, sind erschreckend. Ein Schelm der dabei was übles denkt! Heute sind wir über die Mächtigkeit des Zornes erschrocken?

Und in dem Augenblick wo uns die Flüchtlinge, die Brandanschläge, die Demos den Kopf verwirren, wird schon die nächste Stufe eingeleitet. Uns wird gesagt die Flüchtlinge kommen alle aus dem Nahen Osten. Verheimlicht oder besser gesagt verschwiegen wird uns, das viele Flüchtlinge schon jetzt aus anderen Regionen kommen, unter anderem auch aus Mali. Wer die Presse verfolgt weiß, unsere Verteidigungsministerin will im kommenden Jahr den Bundeswehreinsatz im Mali erweitern, das heißt also wir sind da schon drin. Hat in den letzten zwanzig Jahren, von Jugoslawien bis Syrien, eine militärische Auseinandersetzung mit deutscher Beteiligung zur Verbesserung der Lage der Bevölkerung beigetragen? Nein, abgesehen von den toten deutschen Soldaten hat es nur Verwüstung, menschliches Leid und Elend gebracht. Sollte da eine Verteidigungsministerin nicht Konsequenzen ziehen, da von deutschem Boden, also auch von deutschen Soldaten nie mehr ein Krieg ausgehen sollte? Hat sie das vielleicht vergessen oder gibt es da andere Hintergründe?  Fast zufällig verwandelt sich die Bundeswehr durch den heimlichen Liebling der Nation in eine Berufsarmee.

Zwischen der Weimarer Republik und heute gibt es viele Unterschiede. Das System der Propaganda ist das Gleiche geblieben, es ist nur diffiziler und effizienter geworden. Auch sind Kenntnisse über geschichtliche Ereignisse nur noch oberflächlich vorhanden, was uns anfälliger macht für Parolen. Die Zeit ist eine andere, aber die Mechanismen sind die gleichen. Wir schauen auf den Goliat an der Leinwand und sehen den armen Kerl dahinter nicht. Wir müssen nicht auf die anderen zeigen, nicht auf Russen, nicht auf Amerikaner, ich erwähnte es ja vor Kurzem und auch nicht auf andere Ausländer, wir sind alle Menschen.

Übrigen ein Schiff droht zu kentern, wenn alle Passagiere auf eine Seite rennen, um den Ertrinkenden zu beobachten. Es ist angebracht eine Balance herzustellen. Gut das es in Dresden eine Alternative gab! Wir sollten sie nicht nur für Pegida suchen!

Veröffentlicht unter Allgemein, Deutschland - Politik, Piratensender | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | 4 Kommentare

Im Grunde genommen sind wir alle Amerikaner


Durch einen Beitrag des ZDF, „Mensch Putin“, bin ich in der Annahme bestärkt worden, das gewisse Indizien, für die Verunglimpfung Dritter, in diesem Falle der Russen und im Speziellen Wladimir Wladimirowitsch Putin, ich könnte auch eine andere Nation auswählen, deutlich dafür sprechen.  Sicherlich wird diese Behauptung und das ist sie ohne jeden Zweifel, erst einmal wenigstens Verwunderung hervorrufen und ich werde versuchen, diese, ich gebe es zu, etwas schräge These zu untermauern. Sicherlich ist auch sie eine Verallgemeinerung, die immer auch eine Verfälschung der Realität mit sich bringt. Dabei möchte ich zu Beginn etwas in die Geschichte abschweifen. Wie sich immer deutlicher herausstellt, liegt da schon unsere erste Schwäche. Wir können uns kaum mehr daran erinnern, was vor einer Woche war, von wirklichen geschichtlichen Ereignissen ganz zu schweigen. Pferdefuß der digitalen Welt ist, das wir uns nichts mehr merken müssen, weil wir der Meinung sind, alles irgendwo nachlesen oder abrufen zu können. Aber selbst das unternehmen wir schon aus Bequemlichkeit nicht mehr und glauben oder trauen den Behauptungen von Fachleuten und Spezialisten, welch ein Leichtsinn! Aber auch da waren die Amerikaner ja schon Vorreiter.

Nicht das Sie jetzt, lieber Leser zu dem falschen Schluß kommen, ich hätte was gegen dies Nation. Deshalb möchte ich als Umkehrschluß auf ein Zitat eines großen Amerikaner zurückgreifen. Den berühmten Satz „Ich bin ein Berliner“, von  John F. Kennedys aus der Rede am 26. Juni 1963 vor dem Rathaus Schöneberg in West-Berlin, möchte ich aus einer anderen Blickrichtung betrachten. Unter diesem Aspekt bekommt das Zitat einen ganz anderen Stellenwert. Es ist nicht ausgeschlossen, das einer der Vorfahren Kennedys wirklich Berliner war. Wenn wir einmal von den heutigen Bewohnern, die Emigranten aus aller Welt und die wenigen überlebenden Ureinwohner abziehen, bleibt als Resultat eine Welt übrig, die Flüchtlinge aus Europa in den letzten rund 500 Jahren geschaffen haben. Wir können heute fast von einem glücklichen Umstand sprechen, das bei Gründungsversammlung eine Stimme gefehlt hat und so Deutsch in dem neu gegründeten Land nicht Muttersprache wurde, aber in dem Ausdruck angelsächsische Welt treten wir schon noch deutlich heraus. Es waren Europäer, die sicherlich in der Vielzahl Daheim auch keinen Garten Eden erlebt hatten, oft vor Gewalt und Elend flohen, die die Indianer fast vollständig ausrotteten obwohl Platz für alle vorhanden gewesen wäre. Die Gewalt, der sie entronnen waren, wandten sie jetzt auf Schwächere an. Später, Jahrhunderte nach der Sklaverei sich in einer modernen Welt sich Sklaven hielten. Dieses Erbe haben sie bis heute nicht überwunden, auch wenn heute ein Farbiger der Präsident ist. Ähnliche, wenn auch in abgeschwächter Form Verhaltensweisen sind bei uns real, von der Chefetage bis in die letzte Schraubenkiste. Auch wenn der Meister des Poker sicherlich ein Amerikaner ist, scheinen die Wurzeln des Spiels aus Europa zu stammen, denn abzocken ist an jeder Ecke angesagt. Kann ich jemanden linken, dann mache ich es. Nicht das es mich selbst erfaßt hat bereitet mir Sorge, nur in welcher Öffentlichkeit und neuen Quantität es auftritt, läßt mich nachdenklich werden. Es scheint unser Erbparadigma zu sein, das wir in dem Augenblick, wo wir einer Abhängigkeit entronnen sind, just im gleichen Augenblick eine neue für uns schaffen oder das Leid was wir ertragen mußten nach ihrer Überwindung oft und gern auf andere übertragen.

Aber wie es mit unserem Geschichtsbild so verhält es sich auch mit der Gegenwart, es werden immer nur die Architekten und die Feldherren erwähnt. Von den Erbauern oder den Soldaten ist uns nichts bekannt. Diese Verallgemeinerung scheint mir aber sehr gefährlich zu sein und verstellt uns an vielen Stellen den Blick auf die Wirklichkeit. Weder Architekten noch Feldherren haben Gebäude errichtet noch Schlachten gewonnen. Sie waren nur die gedanklichen Wegbereiter. Die heutigen Wegbereiter inszenieren eine Welt, in das Recht auf Leben nicht mehr für alle garantiert werden kann, sei es durch Hunger, Krieg oder Epidemien. Amerika ist in meinen Augen für alle Länder Europas oder der modernen Welt das Japan des alten Chinas, das Komprimat aller positiven wie negativen menschlichen Beweggründe und Errungenschaften. Wir haben uns angewöhnt überall unseren Vorteil zu suchen und in allen Dingen um uns herum das Schlechte herauszustellen. Egal welchen Bereich oder Trend man betrachtet, beginnend von der sogenannten sexuellen Revolution bis hin zur veganen Lebensweise, sie werden dort bestimmt. Es ist einfach hipp, scheinbar in den unbegrenzten Möglichkeiten zu baden und für sich ein Herausstellungsmerkmal zu finden das gerade trendy ist. Sollte ausnahmsweise mal ein Trend auf unserem Festland geboren werden, verhalten sich ihre Schöpfer wie ihre Vorbilder aus Übersee. Langfristig gesehen endet aber jeder Trend meist in seiner Übertreibung. So stoßen wir nicht selten mit Moden oder Verhaltensweisen, die wir in dieser so freiheitlichen Bewegung angenommen haben, nicht nur in anderen Teilen der Welt sondern auch hier auf Ablehnung, wie ich es auch für mich öfters feststellen mußte. Waren es die langen Haare und Schlaghosen vor mehr als vierzig Jahren oder Verhaltensweisen heute , wo mir sehr diskret mitgeteilt wurde, das es nicht gerade schick ist.  Es zeigt uns heute aber auch sehr deutlich, in welcher Krise die zivile Welt, uns inbegriffen, insgesamt steckt. Jede Verallgemeinerung erfolgt unter dem Grundsatz, das man eine beabsichtigte Tendenz herausstellen will. Diese unterliegt nicht erst seit dem Beginn des digitalen Zeitalters der Suggestion, die nicht selten in der Manipulation endet.  Es ist schon eine sonderbare Beziehung zwischen Europa und Amerika, die sie wie Siamesen verbindet und gleichzeitig auch wieder unvereinbar trennt. Auf der einen Seite wirkt in gewisser Weise der Hass vor Generationen vertrieben worden und auf der anderen der Neid zu feige gewesen  zu sein, nicht selbst nach neuen Ufern gestrebt zu haben.

Sicherlich möchte ich mich mit diesen Gedankenansätzen um keinen Preis der Welt auf eine Stufe stellen und ich möchte auch behaupten, das die wenigsten Amerikaner diesem Klischee entsprechen. Wenn uns aber jeden Tag aufs Neue, gebetsmühlenartig diese Informationen eingebleut werden, ist die Gefahr groß, in diesen Strudel hinein zu geraten. Genügen Fälle kenne ich schon, dessen Hosenbeine schon feucht sind und die sich der Gefahr, in der sie sich befinden, ihnen nicht bewußt sind, weil sie denken noch im Vollbesitz ihrer Entscheidungsfreiheit zu sein. Im Gegensatz zu vergangenen Epochen besitzen wir eine Chance, uns selbst ein Bild zu machen und der üblen Propaganda nicht mehr auf den Leim zu gehen. Seien wir also Teil der besseren Welt Amerikas, die mit Namen wie Emerson, Thoureau, Martin Luther King, John F. Kennedy und vielen unzähligen mehr besetzt sind. Wir haben die Wahl.

Veröffentlicht unter Filosophie, Piratensender | Verschlagwortet mit , , , , , , | 2 Kommentare

Küchenprojekt Baraka Primary School in Mto Wa Mbu, Tansania Stand 2015 – Entwicklungshilfe 3.0

Diese Galerie enthält 21 Fotos.


Es ist mir heute fast ein inneres Bedürfnis von der Fortsetzung der Schulpatenschaft zwischen Jambo e. V. und der Baraka Schule in Tansania zu berichten. Seit dem letzten Bericht ist einige Zeit ins Land gegangen und einige werden sicherlich schon … Weiterlesen

Galerie | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 1 Kommentar