Die Unruhen in Kenia vor drei Jahren

The post election violence 2007 / 2008

(Auszug aus „Kenia’s Blut und Tränen“)

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bearbeitet: mike

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Über muzungumike

Interesse an internationalen Ereignissen, die wenig oder keine Beachtung in der Medienwelt finden, z.B. reale Entwicklungshilfe, lustige Anekdoten, Länderkunde etc.
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2 Antworten zu Die Unruhen in Kenia vor drei Jahren

  1. mzungumike schreibt:

    Ich werde nicht nur die Dinge wieder ins Gedächtnis rufen, so viel steht fest, aber da wir ja soooo traditionsbewußt sind, dachte ich mir, es ist ein guter Aufhänger, weitere werden in Bälde folgen. Ich hatte Deine Artikel gelesen und das war auch der Grund, warum ich im Frühjahr, vorsichtig bei Dir angeklopft hatte. Ich bin nur noch nicht so wortgewandt, ich arbeite sonst mit anderen Materialien, handfesteren.
    Heute muß ich sagen, Obama ist eher eine Enttäuschung, sicherlich immer noch die Bessere. Ich sehe noch die Bilder Pete und der Boss singen gemeinsam „This is your land….“ Weiße und Schwarze liegen sich mit Tränen in den Augen in den Armen. Aber wir Zivilisten sind ja daran gewöhnt, das unsere Regierung etwas anderes macht als sie vorher verspricht. Kenia ist Demarkationslinie zwischen Orient und Okzident, nur das der arabische Einfluß 900 Jahre älter ist und wir spucken denen in die Suppe. Den Einfluß in Afrika haben sie lange Zeit toleriert, aber jetzt wollen wir so gar mit Waffengewalt auf ihren angestammten Territorium uns Rohstoffe sichern. Das finden sie nicht mehr so lustig. Wer da denkt die Warlords sind irgendwelche primitiven, gewalttätigen Stammeshäuptlinge, der sollte das Märchenbuch schnell wieder zu klappen. Wir, unser Herr von Gutenberg allen voran, provoziert den dritten Weltkrieg mit. Das sind keine Verschwörungstheorien. Hier geht es um mehr als nur um ein paar arme Kenianer. Das habe ich dort unten u.a. begriffen. Euch allen noch ein gesundes neues Jahr 2011 und laßt Euch nicht Klein kriegen. mike
    PS: was zum Mitschunkeln

  2. tom schreibt:

    Es ist wichtig, dass Du uns diese Ereignisse wieder ins Gedächtnis rufst, lieber Mike. Die Bilder erschüttern auch nach 3 Jahren noch. Die Situation in Guinea und der Elfenbeinküste weisen Parallelen auf (Wahlbetrug). Es ist deprimierend, Afrika kommt nicht voran, es herrscht Stillstand bzw Rückschritt, der vergessene Kontinent droht weiter in der präkolonialen Bedeutungslosigkeit zurückzufallen, die Demokratie liegt am Boden, Korruption, Gewalt und Chaos herrschen, während unsere deutschen Mainstreammedien lieber „Promi-News“ bringen. Es ist alles so traurig, wenn das Herz an Afrika hängt,…

    Hattest Du meine Blogbeiträge über die Geschehnisse rund um die Wahlen in Kenia (2007/2008) gelesen? Als einer der wenigen in der Blogosphäre hatte ich meine Sicht der Dinge dazu publiziert.

    Ein Frohes Neues Jahr 2011 Dir Mike. Gruß tom

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