Hunger hat viele Gesichter

Geschichter des Hungers / DN 03.08.11

An dem hype über die Situation am Horn von Afrika will ich mich nicht beteiligen, sondern die gesamte Problematik beleuchten. Zugegeben, ich  habe eine Weile gebraucht, um die Position unserer Bundeskanzlerin in Kenia zu verdauen, aber dazu vielleicht etwas später. Mir geht es vor allem darum, die Umstände und auch die verschiedenen Auswirkungen darzustellen.

Beginnen will ich aber doch bei der jetztigen humanitären Katastrophe und mir ist gerade ein Satz untergekommen, der es auf den Punkt bringt. Schon 1981 stellte der Nobelpreisträger Amartya Sen fest, „dass Dürren natürliche Phänomene sind, aber Hungersnöte von Menschen gemacht werden“ (DN 01.08.11). Es ist ja kein Ereignis, das aus heiterem Himmel über das Horn von Afrika herein gefallen ist. Schon im vergangenen Jahr waren durch die Trockenheit der vorangegangenen Jahre die Nahrungsmittelreseven auf ein bedrohliches Maß zusammengeschrumpft. Im Februar und März hatte ich in den Berichten, „Sommer in Kenia„, „Dürre und Hunger wüten in Ostafrika“ und „Verurteil wenn es regnet, verdammt wenn nicht„, auf die prekäre Lage hingewiesen. Aber für gut informierte Kreise war es schon lange absehbar. Diese im zurückliegenden afrikanischen Sommer stattgefundene größte Dürre seit 60 Jahren hat die Situation nur noch zusätzlich verschärft, denn die Länder konnten sich von den vorausgegangen Dürreperioden nicht erholen. So gab es ähnliche Trockenperioden in den Jahren 2009, 2005, 2004, 2001 und 2000, um nur die in den letzten zehn zurückliegenden Jahren aufzuzählen. Genau wie in Lateinamerika oder Asien sind das Auswirkungen der globalen Klimaveränderung, die nicht die Verursacher, sondern die Ärmsten treffen. Da ist es auch kein Wunder, das sich da auch ehrenwerten Herren, wie Lord Monckton, hergeben, diesen Wandel zu leugnen, damit das internationale Kapital so weiter machen kann wie bisher!

Der internationale Währungsfond hat wiederum die Länder mit Krediten versorgt. Heute las auch ich den Satz, „wir sind ein Kreditinstitut und keine Hilfsorganisation“ von Herr Zutt, dem Weltbank-Landesdirektor für Eritrea, Kenia, Ruanda und Somalia. Dazu braucht es glaube keinen Kommentar. In Jahr 2000 stand der kenianische Schilling noch etwa bei einem Kurs von 1 Euro zu 60 KES, heute liegt der Kurs etwa bei 1 : 125. Dieser Wertverfall wirkt sich momentan direkt und indirekt auf alle Lebensbereiche in den Ländern Ostafrika aus. So haben sich die Lebensmittelpreise, bei gleichbleibenden Einkommen (wenn man davon überhaupt in unserem Sinne reden kann) in den letzten vier Monaten teilweise verdoppelt Sicherlich läßt sich Gleiches, wenn nicht sogar verstärkt, auch für die Währung in Äthiopien und Somalia feststellen. In unserer Medienwelt herrscht bis auf wenige Ausnahmen Winterschlaf im Sommerloch. Es werden grausame Tatsachen bunt ausgemalt, aber auf die Ursachen und Auswirkungen geht man lieber nicht ein oder haben wir schon eine gewisse „Mitleidsmüdigkeit“ erreicht, wie es gestern ein Reporter des MDR formulierte. So verwundert es nicht, das der heute im T-online Portal eingestellte Artikel,  „Wenn Kinder vor den Augen der Eltern sterben“ bis jetzt noch keinen Kommentator gefunden hat.

Tatsache ist, das die Aufnahme von Krediten die Konvertierbarkeit gerade solcher schwachen Währungen weiter zurück setzt, d.h. sie erhalten auf dem internationalen Markt weniger Waren. Hinzu kommt, das gerade für internationale Investoren Kenia heute besonders interessant geworden ist. So ist es auch kein Wunder, das gerade jetzt unsere Bestrebungen, verstärkt Biosprit zu produzieren, nach Kenia verlagert wird, das sich damit doppelt negativ auf die Länder am Horn auswirkt. So sind durch die größere Nachfrage die Preise deutlich gestiegen, was sich ja nicht zuletzt auch in den Preisen auf den Binnenmärkten ebenfalls niederschlägt. Desweiteren kommt noch hinzu, daß gerade die betroffenen Länder wirtschaftlich kaum national repräsentiert sind. Der meiste Besitz ist in Händen von Ausländern. Nicht umsonst gibt es in Kenia den Spruch von der dritten Besetzung, erst waren es die Araber, dann die Britten und jetzt sind es die Italiener. Der größte Teil der Bevölkerung lebt wie Ausländer im eigenen Land. Wenn man noch hinzufügt, daß die afrikanische Bevölkerung sich in einem babylonischen Sprachgewirr von fast fünfzig verschiedenen Sprachen differenziert, erahnt man wie schwierig die Situation ist, weil völlig unterschiedliche Interessen aufeinander prallen und es schwierig ist den nationalen Frieden aufrecht zu halten. Gleiches trifft auch auf die Nachbarstaaten zu. Da der Mangel also schon in der x-ten Generation „vererbt“ ist, ist die Folge absehbar und heißt Korruption. Korruption ist die Vorratswirtschaft der armen Länder. Wenn jemand in eine gewisse Position kommt, hat er für viele Verwandte zu sorgen. In allen Länder in dem diese Mechanismen vorhanden sind, blüht die Korruption. Außerdem kommt noch hinzu, daß diese Form, sich für eine Gefälligkeit zu bedanken, ja historisch gewachsen ist und selbst in unserem Kulturkreis nicht ausstirbt. In Anbetracht der Tatsache fand ich die Worte unserer Kanzlerin bei ihren Keniaaufenthalt schon mehr als unangebracht, Bedingungen für die Hilfe zu stellen, da ja wie schon geschrieben, es sich nicht um eine unvermutet hereingebrochene Schweinegrippe handelt. So wurde sie auch dementsprechend in den Kommentaren in der Daily Nation gewürdigt. Jeder bekommt eben das was er verdient. Leider ist unsere staatliche Hilfe eben so dürftig ausgefallen und wir schneiden unter  den europäischen Nationen wieder einmal nicht besonders rühmlich ab. So sturmreif durch die Schicksalsschläge geschossen, ist es auch nicht verwunderlich, das Unternehmen sich als Retter einfinden und ihr genmanipulierten Saatgut anbieten, um den Hunger zu bekämpfen.

Kenia hält mit Geoffrey Mutai nicht nur den Marathon Weltrekord. Es hat auch die traurigsten Weltrekorde aufzuweisen. Es besitzt mit Kibera das größte Elendsviertel und mit Dadaab, das größte Flüchtlingslager. Dadaab liegt ca. 100 Kilometer von der somalischen Grenze entfernt und war ursprünglich für 90.000 Flüchtlinge konzipiert worden. Heute wohnen bis zu fünf Familien auf den Platz, der für eine Familie mal geplant war. Es ist auch noch das am weitesten von zentraler Infrastruktur entfernteste Flüchtlingscamp der Welt. Heute bewohnen ca. 400.000 Flüchtlinge, hauptsächlich aus Somalia, das Camp und täglich treffen fast 1.300 neue, bis auf die Knochen ausgemergelten Menschen, hauptsächlich Mütter mit Kindern, an dieser Stelle der Erbarmens ein. Doch viele haben diesen langen Weg bis hierher gar nicht geschafft. Sie sind von den rebellierenden Milizen al Shabaab gewaltsam in den umkämpften Gebieten im Süden Somalias aufgehalten, von wilden Tieren zerrissen worden oder sind einfach auf den Weg hier her verhungert. aber auch für viele die es bis hier her geschafft haben, kommt nicht selten jede Hilfe zu spät. Um die Flut an Flüchtlingen aufzufangen sind weitere provisorische Camps mit der UNO geplant und es wurde eine Luftbrücke zu ihrer Versorgung eingerichtet.

Doch dies ist nur die Spitze des Eisberges, auch wenn hier sich am deutlichsten das Ausmaß der humanitären Katastrophe zeigt. Allein in Kenia und da vor allem im trocken, subtrockenen Gebieten und an der Küste sind bis zu 3,5 Millionen Menschen direkt bedroht. Man darf nicht vergessen, Kenia hat selbst reichlich eine halbe Million Binnenflüchlinge, die seit den Unruhen zu Beginn 2008 aus ihren Gebieten vertrieben worden sind. Teilweise hausen sie in ähnlichen Lagern oder sind bei Verwandten untergekommen. Durch die Preisexplosion sind sie meist nicht mehr in der Lage, sich zu versorgen. Aber auch in den städtischen Zentren sieht die Situation nicht deutlich besser aus. Die Meisten von ihnen leben als Tage- oder Wochenlöhner von einem Job zum anderen. Es beginnt gerade die kleine Regenzeit, also Touristen sind nicht da und damit gibt es für Beschäftigte in der Branche keine Möglichkeit sich täglich seinen Unterhalt zu sichern. Aber auch viele andere kleine Gewerbetreibende sind davon betroffen, da sie nicht in der Lage sind, die Preissteigerungen der letzten Monate durch erhöhte Einnahmen auszugleichen. Da sie weit ab von der eigentlichen Katastrophe ihr Dasein fristen, kommt bei ihnen auch kaum Hilfe an. Viele fragen sich vielleicht auch warum gerade die Küste von der Auswirkung der Dürre so betroffen ist. Dafür gibt es sicherlich auch verschiedene Ursachen. Viele früher landwirtschaftlich genutzten Flächen sind dem Tourismus zum Opfer gefallen oder sind auf Grund der Bevölkerungsentwicklung besiedelt worden. Auch die Fischerei bringt kaum noch große Erträge ein, weil die Gebiete vor den Riffs durch die internationale Fischereiindustrie praktisch leergefischt worden sind. Ein Hemingway würde sicherlich sehr traurig dreinblicken, wenn er sehen müßte, was heute für kleine Fischchen, im ehemaligen Eldorado für Hochseeangler, an der Angel zappeln.

Ganz drastisch ist es in den Auffanglagern für die urbane Lebensweise Afrikas, dem Slums. Selbst die kleinste Blechhütte ist selten Eigentum, sonder wird gemietet. Auf engstem Raum zusammengepfercht, leben hier Menschen, die zu Hause auf Grund der Bevölkerungsexplosion nicht mit ernährt werden konnten oder ihr Glück in der Großstadt suchen. Sie sind Quelle von Gewalt und vielen menschlichen Tragödien, wie z. B. Bränden, da Mindeststandards hier keine Rolle spielen. Sie trennen Müll auf den Halden, die neben ihrer Hütte liegen, um sich von dem Erlös der recyclebaren Materialien etwas Eßbares zu erstehen.

Ohne diese Situation erlebt zuhaben, hat eine Geschichte, die ich selbst erlebt habe, sich tief in meine Erinnerung eingegraben. Fatima frug mich, ob wir mal essen gehen könnten. Beim Essen, es gab auf ihren Wunsch „chicken and ships“, gestand sie mir, daß sie schon drei Wochen kein Fleisch gegessen hatte. Wenn wir heute von Nahrungsmittellieferungen lesen, sollten wir in dem Augenblick uns nicht falschen Illusionen hingeben. An diese Menschen wird lediglich Unimix, ein Gemenge aus Maismehl und planzlichem Öl ausgegeben, das ein Überleben sichert mehr nicht. Wer schon einmal Ugali gegessen hat, weiß, das es nur den Hunger still aber keine Gaumenfreude ist. Mit menschlicher Würde oder Esskultur hat das wenig zu tun!

Damit ist noch nicht einmal das Ende aller Auswirkungen erreicht, wie jetzt schon in Somalia, brechen gerade verheerende tropische Regen los,  die Anbauflächen und Wohnsiedlungen in den Fluten versinken lassen. Damit nehmen sie den Menschen alle Existenzgrundlage. Sind die Regen dann abgeklungen, wartet der nächste Feind auf die ausgemergelten Menschen, die Anopheles-Mücke.

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Über muzungumike

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7 Antworten zu Hunger hat viele Gesichter

  1. muzungumike schreibt:

    Hallo Frau Momo, vielen dank für deinen Erstkommentar, aber ich kann dich erst einmal beruhigen, der Artikel wird relativ häufig angeklickt und so hoffe ich auch gelesen. Da hat sich im letzten Jahr einiges geändert. Auch die Anzahl der Kommentare steigt. Es dauert eben eine Weile bis man auffällt mit dem was mann schreibt. Sicherlich gibt es auch Themen, die schneller ansprechen und wo jeder seinen Betrag, ich hätte mich fast verschrieben, dazu gibt. Da ich es selbst nicht nur als Touri bei African Safari Club hautnah erlebt habe, sehe ich mich veranlaßt so gut, wie ich es kann, über die spezielle Situation zu informieren. Sicherlich sind damit unsere Medien überfordert und sich auch so nicht gerade um diese Themen reißen. Leider bin ich tagsüber körperlich sehr stark beansprucht, so das ich gerade jetzt sehr spärlich mich äußern kann (nächsten Tage ein Jahr neue Verfassung in Kenya).
    Ich möchte keinem zu nahe treten, aber ich glaube auch, das die meisten Menschen mit dieser Problematik schlichtweg überfordert sind. Wir müssen uns Gedanken machen, wie wir die Strukturen verändern, denn es wird ja nicht nur gehungert, im Nachbarhaus wird vielleicht eine Frau geschlagen oder ein Rentner der allein ist liegt vor seiner Badewanne und kann sich nicht mehr erheben. Das Gesicht des menschenunwürdigen Daseins hat doch noch andere Gesichter. Demokratie heißt doch nicht nur aller vier Jahre seine Stimme zu geben, sondern jeden Tag Verantwortung für eine Gemeinschaft zu tragen, egal ob davon ein Mitglied in Kenya oder im eigenen Haus wohnt.

  2. Frau Momo schreibt:

    Leider interessiert es so wenige Menschen wirklich und kaum einer HIER ist bereit, auch mal bei sich zu gucken, wie er mit seinem eigenen Konsumverhalten zum Elend beiträgt. Man kauft denn mal gelegentlich einen Fair Trade Kaffee und hat ein gutes Gewissen.
    Die „große“ Politik und die Weltbank sind das eine, das, was wir tun könnten und nicht tun, ist das andere.

  3. muzungumike schreibt:

    Hallo Elvira, also mein Unwort des Jahres ist damit gekürt, obwohl schlimmer geht immer. Ja ich möchte es eigentlich noch detaillierter, aber das ist schwer. Meine „afrikanischen MitarbeiterInnen“ haben andere Sorgen und dadurch weing Zeit und damit auch wenig Interesse. Hadija ist jetzt wenigsten so weit, das sie ins Internet kommt und hier schon zwei Kommentare abgegeben hat.
    Ich denke ähnlich wie Du. Hinzu kommt die meisten Urlauber erleben ein ganz anderes Urlaubsland, mit netten Menschen und wenn möglich ohne Elend. Wie sollen sie sich die Zustände vorstellen können. Viele Grüße Mike

  4. Elvira, die Quiltoma schreibt:

    Mitleidsmüdigkeit – welche Wortschöpfung! Vielleicht interessiert es die meisten Menschen in Anbetracht „Der Krise“ einfach nicht mehr. Vielleicht verfolgen uns die Bilder verhungernder Kinder schon zu lange. Vielleicht macht sich Resignation breit. Vielleicht macht es zu viel Mühe sich über die ganzen Zusammenhänge zu informieren.
    Ich danke Dir, dass Du Dir nicht nur die Mühe machst, sondern an dieser Stelle ausführlich informierst.
    Liebe Grüße
    Elvira

  5. muzungumike schreibt:

    Es hungern Menschen in allen Ländern Afrikas und auf 80 % dieser Erde, obwohl wir so viel produzieren, das keiner Hunger erleiden müßte. Deine Frage trifft genau ins Schwarze, vielleicht sogar im doppelten Sinn, weil es ja gerade den „schwarzen Kontinent“ betrifft. Wer davon ausgeht, das unsere westlichen Regierungen ernsthaft was unternehmen werden, ist glaube auf dem Holzweg. Seit über 50 Jahren, also seit Beginn der Unabhängigkeit der jungen afrikanischen Nationalstaaten, verwalten sie diesen Zustand und jeden Versuch etwas zu ändern, haben sie im Keim erstickt. Die Liste ist lang, Parice Lumumba…., weil es ihnen nur um die Profitinteressen der Konzerne geht. Alles andere ist ein christliches Feigenblatt, der diese Tatsachen zu verdecken sucht.
    Heute ist eine langfristige Lösung schwerer denn je möglich aber dringend geboten, denn hinter jeder Macht, selbst den somalischen Milizen, steht eine Wirtschaftsmacht, die sich ihre Pfründe sichern will. Verschärfend kommt noch hinzu, das wir 500 Jahre Mißtrauen in diesen Ländern gesät haben und nicht mehr mit offenen Armen empfangen werden. Es gibt nur zwei Dinge, die wir gleichzeitig machen müssen, Hilfe durch non profit Organisationen, also Vertrauen zurück zu gewinnen, weil dies relativ schnell auch von den Menschen verstanden wird und Druck auf das hiesige politische System ausüben, damit solchen Machenschaften wie biosprit einfach zurückgenommen werden.
    Wir sollten nicht vergessen es sind Menschen wie Du und ich, nur das sie eine andere Hautfarbe haben. Ist es nicht beschämend für uns, das wir so mit der Wiege der Menschheit umgehen?

  6. Anonymous schreibt:

    Danke für den Artikel. Gut, dass du nochmal gesagt hast, das es kein plötzliches Ereignis ist. Und es geschieht nicht nur jetzt gerade, sondern immer fort in vielen Ländern Afrikas.

    Auf meinen Reisen habe ich auch ohne explizite Hungersnotbilder im Fernsehen genügend Hunger gesehen. Doch stellt sich mir immer wieder die Frage, wann werden langfristige Lösungen für die Menschen geschaffen?

  7. muzungumike schreibt:

    Ich muß mich ein wenig korrigieren. Der Spiegel hat heute einen guten Artikel zur Thematik veröffentlicht, den ich hiermit verlinken will: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,778571,00.html

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